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23.11.2018

«Diese Blumen verwelken nie»

Erstmals wählte eine Jury die Bilder aus, die im Winterhalbjahr die Wände im Alters-und Pflegeheim «Wohnen am Rotbach» in Bühler zieren. Ihre Wahl fiel auf Bilder der in Appenzell wohnhaften Milena Honegger. Ihre grossformatigen Gemälde versprühen Spannung und Sonnenwärme.

Jedes halbe Jahr werden im Alters- und Pflegeheim «Wohnen am Rotbach» neue Bilder aufgehängt. Zum ersten Mal bestimmte eine Gruppe Bewohnerinnen und Bewohner was die Korridore zieren soll: Die Altersheimkommission legte ihnen Werke von möglichen Ausstellenden vor. «Die Wahl fiel auf Milena Honegger», verkündete Gemeinderat Jürg Engler, der die Kommission präsidiert, als er am Mittwochabend die Vernissage-Gäste begrüsst

Von der Natur inspiriert
Milena Honegger malt mit Acrylfarben und unterschiedlichen Techniken reduzierte Blumen- und Stadtbilder, aber auch Abstraktes. Vielleicht haben die duftigen Blüten- und Gräserbilder in Schütttechnik, die wie quarelliert wirken, den Ausschlag gegeben oder die dynamischen Häuserschluchten oder die Collagen mit Draht- und Papierresten und Fundstücken aus der Natur. Das Vernissage-Publikum wusste es nicht, erfreute sich aber an der Bildervielfalt.

Milena Honegger scheint ein besonderes Talent für die Wirkung von Farben, Formen und Proportionen zu haben. Das hat sich schon gezeigt als die gelernte Krankenschwester ihre Faszination dafür in der Floristik auslebte. Sie habe sich die Kenntnisse selbst angeeignet, erzählt sie und von zuhause aus Blumengebinde und Festdekorationen auf Bestellung angefertigt. «Ich konnte so meine Liebe zu Farben und Formen und zur Natur damit richtig ausleben», erinnert sie sich.

Bis vor zehn Jahren lebte sie mit ihrem Mann, der als Arzt im Hof Weissbad tätig ist, in der Nähe von Schaffhausen – auch nahe der Natur wie heute in Meistersrüte. Die Inspiration aus der Natur ist für sie das Wichtigste. Vor etwa drei Jahren erreichte sie eine neue Ebene als sie die Malerei für sich entdeckte. Seither besuchte Milena Honegger Kurse und Malferien, um verschiedene Techniken zu erlernen. Sie findet ein Bild gelungen, «wenn es mir entgegenlacht – wie vorher die Blumensträusse», sagt sie strahlend. «Diese Blumen verwelken allerdings nie».

Tüpfli auf dem i
Die Gäste zeigten sich von den sonnenhellen Blumenbildern ebenso begeistert wie von den erdigen oder den Collagen. Heimleiterin Miriam Herzberg bedankt sich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern «für den guten Geschmack» bei der Auswahl, denn die Bilder von Milena Honegger zauberten in den trüben Monaten Sonnenwärme ins Heim. «Vernissagen und Ausstellungen bereichern den Heimalltag, ermöglichen andere Begegnungen für Bewohner und Mitarbeiterinnen», freute sie sich.
Das Apéro-Buffet ist jeweils das «Tüpfli auf dem i» der Ausstellungseröffnungen. Koch Bruno Hollenstein bestückte es zusammen mit der Lernenden Janine saisonal und mit Pizza-Variationen und rundete es adventlich süss ab.

 

15.11.2018

Zukunftstag

 Fünf Mädchen und zwei Jungs im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren nutzten den nationalen Zukunftstag und erhielten einen Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten im Alters-und Pflegeheim Wohnen am Rotbach in Bühler.

Pünktlich um 8 Uhr versammelten sich die sieben Jugendlichen zusammen mit der Ausbildungsverantwortlichen Vreni Früh im Aufenthaltsraum. Der Auftakt zum Zukunftstag war die Begrüssung durch die Heimleiterin Miriam Herzberg, sowie die Information von Vreni Früh über die  Gepflogenheiten in einem Altersheim. Dazu gehören das Verhalten gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch Hygienevorschriften und die Schweigepflicht.

Gespräche mit Bewohnenden

Ein abwechslungsreiches Programm bot ihnen die Möglichkeit, die verschiedenen Berufe in einem Pflegeheim kennen zu lernen. Sie lernten den sicheren Umgang beim Rollstuhl schieben, spürten selber, wie es sich anfühlt, von jemandem geschoben zu werden. Die sieben interessierten Jugendlichen spielten zusammen mit sechs Bewohnenden mit Bällen und Ballon. Alle hatten sichtlich und hörbar viel Spass dabei. Unkompliziert, natürlich und offen begegneten die Teenager den Bewohnenden und freuten sich an den Gesprächen.

Von einem Pflegefachmann lernten sie auch das Blutdruckgerät kennen und den Umgang mit anderen technischen Geräten. Die Mädchen und Jungs erhielten einen Einblick in die Hotellerie und lernten dort, Servietten kunstvoll zu falten. Nicht sehr beliebt war das Ausfüllen des Tagebuchs. Wie im beruflichen Alltag gehörte die Dokumentation der bereits geleisteten Tätigkeiten aber auch dazu.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Jugendlichen  im Heimareal ausruhen oder im Hop-La Spielplatz austoben.

Spass bei der Pflege

Am Nachmittag durften typisch pflegerische Tätigkeiten ausprobiert werde. Beine einbinden, Wundverbände anbringen und Spritzen verabreichen wurde vorgezeigt und selber durchgeführt. Auch wenn die Kochsalzlösung nur in einen improvisierten Arm aus einem Kissen gespritzt wurde, machte es den drei Jugendlichen sichtlich Spass, mit den spitzen Nadeln ins Gewebe zu stechen. Das Entfernen des vorher angelegten Verbandes erhielt beinahe mehr Aufmerksamkeit, als das sterile Durchführen beim Anlegen. Als weitere Selbsterfahrung haben sich die sieben Jungpflegepersonen gegenseitig das Dessert eingegeben. Eine heitere Unterhaltung erfuhr diese Situation, als dabei die Augen verbunden wurden.

Küchendienst

Um 14 Uhr war Küchendienst angesagt. Unter der Anleitung vom Küchenchef Bruno und Kochlehrling Jeaninne entstanden feine Guetzli. Alle sieben Teilnehmenden durften am Schluss einen Sack der selbstgefertigten Süssigkeiten mit nach Hause nehmen.

Um die am Morgen erworbenen Kenntnisse anzuwenden, konnten die Jugendlichen  die Bewohnenden anschliessend zu einem Spaziergang im Rollstuhl oder Rollator einladen.

Zum Schluss war eine mündliche und schriftliche Auswertung angesagt. Die sieben Teilnehmenden äusserten sich zufrieden und wurden von Miriam Herzberg und Vreni Früh mit einem Geschenk verabschiedet.

Wer weiss, vielleicht wurden die ersten Weichen für eine Ausbildung im Gesundheitswesen gestellt.

 

 

19.9.2018

Hier  finden Sie freie Stellen im Alters- und Pflegeheim "Wohnen am Rotbach"

 

18.9.2018

«Eine grosse Runde um den Säntis»

Bei schönstem Wetter fand am 12. September 2018 der Bewohnerausflug vom Alters- und Pflegeheim «Wohnen am Rotbach» statt. Um 09.30 Uhr fuhr die Gruppe von 27 Bewohnenden und Begleitpersonen beim Heim ab, um über den Stoss ins Rheintal zu gelangen. Der Ausblick war von Anfang an wunderschön. Den Liechtensteiner und Österreicher Bergen entlang, am Schloss des Fürstens vorbei, sind sie zum Hafen von Walenstadt gefahren, von wo aus sie auf das Schiff «Churfirsten» umstiegen. Während die Gesellschaft die schönen Häuser am Seeufer bewunderten und sich Gedanken über einen nächsten Ausflug mit dem Speedboat anstatt mit dem Touristenschiff machte, brachte der Kapitän sie über den ruhigen See, via Mols und Unterterzen nach Quinten. Dort zeigten er und seine Besatzung sich sehr hilfsbereit beim Stossen der Rollstühle und unterstützen der Bewohnenden mit Rollatoren. Der Wechsel über die Rampe vom Schiff bis zu der «Wirtschaft zur Schifflände» war für viele eine grosse Herausforderung. Stolz diese Hürde gemeistert zu haben und mittlerweile hungrig, fand die Gruppe Platz auf der schattenreichen Terrasse mit Ausblick auf den See. Die Mittagspause mit feinem Essen, Erfrischungen und Glace wurde mit dem Austausch von Erinnerungen an frühere Wandertouren und sogar Zeltferien gefüllt. Nach der entspannten und gemütlichen Pause ging die Reise mit der Schifffahrt nach Weesen weiter. Mehrere Bewohnende liessen an Deck den Wind durch die Haare spielen, während die Sonne das Gesicht erwärmte. In Weesen stiegen alle zufrieden und müde für den letzten Teil der Reise, der über den Ricken Richtung Bühler führte, in den Car ein. Als die Sicht auf den Zürichsee verschwand, tauchte bald schon der Säntis auf und die Umgebung wurde immer bekannter. Um halb 6 konnten die Bewohnenden, pünktlich zum Nachtessen, wieder am gewohnten Tisch platz nehmen. Bevor man müde ins Bett einstieg wurden, mit grossem Enthusiasmus, Erinnerungen vom Tag geteilt.

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14.6.2018

Im Spiel lernt man Menschen kennen

Bühler hat einen Platz erhalten, der Generationen zusammenbringt. Mit dem ersten neuartigen Spiel- und Begegnungsort beim «Wohnen am Rotbach» ist das Dorf Vorreiter für intergenerative   gesundheitsfördernde Projekte imt öffentlichen Raum. Am Sonntag wurde der Platz eingeweih

Fast den ganzen Sonntag  hat die Bevölkerung von Bühler im Garten des Alters- und Pflegeheims «Wohnen am Rotbach» gefeiert: mit Ansprachen, Bewegung, Malen, Geschichten und einem ökumenischen Gottesdienst. Anlass war die Einweihung eines besonderen Spiel- und Begegnungsplatzes. Das Generationen  verbindende Fest war auch der Schlusspunkt des diesjährigen Festivals kulturell9055.

Gemeinschaftsprojekt

«Beim Spiel lenrt man Menschen besser kennen als in einem Jahr im Gespräch», zitierte Jürg Engler Platon. Der Gemeinderat und Vorsteher der Altersheimkommission führte durch den offiziellen Teil. Er und Gemeindepräsidentin Inge Schmid sowie Rolf Bätschmann von der Spielplatzkommission, Miriam Herzog vom Altersheim und Deborah Wick von der Stiftung Hopp-La übergaben den neu konzipierten Spielplatz Jung und Alt. Sie dankten allen, die an der Front und im Hintergrund mitgewirkt und -gestaltet haben: den ehrenamtlich Helfenden, den Mitgliedern des Elternforums, die tatkräftig mitanpackten, als es galt die Gräben für die neuen Spielgeräte auszuheben, dem Prüfer, der die Sicherheit der neuen Geräte bestätigte, aber auch allen, die die Finanzierung ermöglichten: der Gemeinde Bühler, dem Altersheim, Pro Bühler, der Methrom- und der Tisca-Tiara-Stiftung sowie der Stiftung Hopp-La, die intergenerative Spielplätze entwickelt und Gemeinden bei der Installation berät und unterstützt.

Generationenprojekt

Deborah Wick führte in die Benutzung der Geräte ein. Es gibt einen Parcours, der teilweise auch  mit dem Rollator bewältigt werden kann, ein Balance-Spiel für zwei oder mehr Mitspielende, ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem auch Rollstuhlfahrer mitmachen können.

Die Beraterin gratulierte der Gemeinde dazu, dass die Verantwortlichen offen dafür waren, Spielplätze «nicht mehr so zu bauen wie vor hundert Jahren». Demnächst werden drei Fachpersonen ausgebildet, die künftig Betagte und Kinder anleiten, die Spielgeräte gemeinsam (oder allein) zu nutzen. Das intergenerative Konzept fördert das Verständnis der Generationen untereinander und motiviert zu spielerischer Bewegung, was wiederum das körperliche Wohlbefinden steigert. Beteiligt sind auch Pro Senectute Schweiz und die Gesundheitsförderung Schweiz, die in der Pilotregion Ostschweiz solche Motivationsprojekte lancieren. «Vielleicht werden in Bühler schon bald spezifische Bewegungskurse durchgeführt,» verriet Deborah Wick .

Generationenfest

Am Sonntag turnten vor allem die Kinder ausgiebig auf dem zentralen Objekt herum, einer Holzskulptur von MoveArt, die zum liegen und klettern, rutschen und sitzen einlädt. Entstanden ist  es aus einem Werk  des Basler Designers  Norbert Roztocki. Er werde gespannt verfolgen, was seine Skulptur zum intergenerativen Zusammensein in Bühler beitragen kann, sagt Jürg Engler. 

Auch Miriam Herzberg, die Leiterin des Altersheims,  freute sich. Ihr Wunsch, dass der Garten von «Wohnen am Rotbach» zum einem Begegnungsort für das Dorf werde, schien sich am Sonntag zu erfüllen.

Am Schatten verweilten einige Kinder oft stundenlang im Malatelier von Harlis Schweizer und Maria Nänny. Die Buben und Mädchen brachten Geschichten aufs Papier, die sie in der Erzählstunde gehört hatten.   Emma malte zum Beispiel eine schwangere Frau, die auf den Säntis wanderte, um dort ihr Kind zu bekommen. Am Wegrand blühen Alpenrosen und sitzen  Murmeltier und Steinbock, die die Fünfjährige aus dem Tierpark kennt, wie sie freimütig erzählte. Harlis Schweizer und  Maria Nänny lancierten das Projekt «Gemalte Lebensgeschichten».

Zum Generationen übergreifende Fest gehörte auch ein ökumenischer Gottesdienst mit Hackbrettmusik.  «Gottes Haus hat  viele Zimmer» sagte Seelsorgerin Annemarie Angele mit Bezug auf die Kleinkinder, Buben und Mädchen, Teenager, sowie Erwachsenen verschiedenen Alters, die am Sonntag hier zusammengekommen sind – und sich  hoffentlich noch oft hier begegnen. «Könnte das der erste Schritt in eine neue Gesellschaft sein?», fragte Pfarrer Lars Syring.

Text und Bild: Monica Dörig (Anzeigeblatt Gais-Bühler)

 

 

 

 

4.5.2018

Ruhepol und ein Stück Lebensfreude

Bis in den Herbst hinein kann man eintauchen in die Bilderwelten von Bernadette Ulrich. Ihre allererste Ausstellung überhaupt, im Alters- und Pflegeheim «Wohnen am Rotbach» in Bühler, widmet sich den Themenfeldern Wasser, Räume und Blumen. Die Bilder lassen den Betrachtenden trotz Gegenständlichkeit die Freiheit, eigene Gedanken und Geschichten zu spinnen.

«Es lohnt sich in die Bilderwelt von Bernadette Ulrich einzutauchen» sagte Gemeinderat Jürg Engler von der Altersheimkommission der Gemeinde Bühler in seiner Begrüssungsansprache. Die neue Heimleiterin Miriam Herzberg stellte ein chinesisches Sprichwort an den Anfang ihrer Laudatio zur Vernissage am frühen Donnerstagabend: «Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzeln».

Wiedererwachtes Talent

Die spätberufene Malerin Bernadette Ulrich hat ihre ersten Wurzeln in Zürich ausgestreckt und als sie 1970 nachArbon am Bodensee zog, dort neue geschlagen. Zwar habe sie schon als Kind gern und – laut Schulnoten – gut gezeichnet, aber im Alter von 50 Jahren erlebte sie ein Wiedererwachen ihres Talents: Sie nahm wieder vermehrt Farbstifte zur Hand. 2008 sprudelte eine neue Quelle ihrer Kreativität, nachdem sie nach einer Malnacht bei der St. Galler Künstlerin Monica Ott bei dieser und andernorts verschiedene Techniken erlernte und vor allem das Sehen geschult hat, erzählte die Rednerin. Das habe ihr geholfen, die Welt in neuen Dimensionen wahrzunehmen und zu versuchen in ihren Bildern wiederzugeben, so die Künstlerin.

Dem Lebensbaum von Bernadette Ulrich wuchsen weitere Äste, neue Blüten öffneten sich. Auf drei Stockwerken im Altersheim sind ihre mystisch anmutenden Aquarell-Landschaften zu sehen, erzählen mit grosser Geste gemalte Sonnenblumen und bunte Sträusse vom üppigen Gartensommer und Ansichten von Aussen- und Innenräume vom Unterwegs-Sein und vom Daheim-Sein. «Malen ist mein Ruhepol und ein grosses Stück Lebensfreude», sagt die Freizeitkünstlerin. «Ich freue mich, dass wir das miteinander teilen dürfen», schloss Miriam Herzberg.

Die Vernissagegäste und die Bewohnerinnen und Bewohner des Bühlerer Altersheims teilten zunächst den gewohnt reichhaltigen, attraktiv präsentierten Apéro aus der Altersheim-Küche. Koch Bruno Hollenstein hat wie immer ein Thema für die Häppchen gewählt: diesmal seinen Wohnort Urnäsch. So konnte man sich nach Herzenslust an selbstgeräuchtem Fleisch, vielerlei Käsespezialitäten und anderem mehr gütlich tun.

Quelle: Anzeigeblatt Gais-Bühler

Die Ausstellung ist bis Oktober täglich zwischen 9 und 11 sowie zwischen 14 und 19 Uhr zugänglich.

 

 

21.2.2018

Fröhliches Fasnachtstreiben für jung und alt

Am Dienstagnachmittag feierten in der schmuckvoll dekorierten Caféteria des Alters- und Pflegeheimes "Wohnen am Rotbach" in Bühler Bewohner, Gäste aus der Bevölkerung sowie das Personal bei Musik und Gesang mit dem Wissbach-Trio sowie einem Jodelduett fröhlich Fasnacht.

(kr) In der liebevoll geschmückten Caféteria wurde zu den lüpfigen Klängen des Wissbach-Trios mit Werner Brunner als Militär-Veteran, Eric Reifler als Postauto-Chauffeur und Köbi Rüdisühli als Chris von Rohr zwischendurch auch einmal getanzt. Aber auch Lieder zum Schunkeln und eine Polonaise fehlten nicht. Unter den Masken und Kostümierten vergnügten sich unter anderem eine Frau die alles kann (Mann anziehen, Enkel hüten, Patienten fahren, Putzen usw.), Pippi Langstrumpf, Kapitän, Indianerfrau, Engel, Hexe, Fussballerin- nen. Thematisiert wurde auch der Postautoskandal. Die Musik durfte auch einem Geburtstagskind gratulieren. Verwöhnt wurden die Anwesenden weiter mit Getränken, Fasnachtsgebäck und einer feinen Himbeer-Bowle. Zu den Höhepunkten gehörten auch einige Jodellieder der Putzfrauen Rösli Brunner und Anita Allenspach. Und so verging die fröhliche Zeit im Nu und brachte eine Bereicherung ins Heim.

Bildergalerie 

 

 

14.2.2018

Neue Heimleiterin gewählt

Per 1. März 2018 übernimmt Miriam Herzberg aus Grabs die Leitung des Alters- und Pflegeheims Wohnen am Rotbach. Der Gemeinderat wählte die Niederländerin und folgte damit einem Antrag der Heimkommission.

Miriam Herzberg arbeitete in den letzten drei Jahren bei den Sozialen Diensten in Chur und war dort Abteilungsleiterin der Kindertagesstätten. In der Zeit davor war sie Leiterin im Zentrum für Asylsuchende Landegg und arbeitete bei der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in Trogen. Dort war sie für die Integrationsprogramme (Schul- und Wohnangebot) zuständig.

Die 45-Jährige bringt viel Erfahrung in der Leitung von Institutionen mit. Im Weiteren hat sie sich u.a. im Change-Management sowie in der Organisationsberatung und –entwicklung und Ethik weitergebildet. Zudem hat sie ein Studium in der Jugendsozialarbeit an der Sozialagogischen Fakultät in Amsterdam abgeschlossen.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass sich Miriam Herzberg schnell in ihre neue Aufgabe im Bereich der Altersbetreuung einarbeiten wird.

Miriam Herzberg folgt Bernadette Signer als Heimleiterin, welche per Ende August 2017 ausgetreten ist.