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19.9.2018

Hier  finden Sie freie Stellen im Alters- und Pflegeheim "Wohnen am Rotbach"

 

18.9.2018

«Eine grosse Runde um den Säntis»

Bei schönstem Wetter fand am 12. September 2018 der Bewohnerausflug vom Alters- und Pflegeheim «Wohnen am Rotbach» statt. Um 09.30 Uhr fuhr die Gruppe von 27 Bewohnenden und Begleitpersonen beim Heim ab, um über den Stoss ins Rheintal zu gelangen. Der Ausblick war von Anfang an wunderschön. Den Liechtensteiner und Österreicher Bergen entlang, am Schloss des Fürstens vorbei, sind sie zum Hafen von Walenstadt gefahren, von wo aus sie auf das Schiff «Churfirsten» umstiegen. Während die Gesellschaft die schönen Häuser am Seeufer bewunderten und sich Gedanken über einen nächsten Ausflug mit dem Speedboat anstatt mit dem Touristenschiff machte, brachte der Kapitän sie über den ruhigen See, via Mols und Unterterzen nach Quinten. Dort zeigten er und seine Besatzung sich sehr hilfsbereit beim Stossen der Rollstühle und unterstützen der Bewohnenden mit Rollatoren. Der Wechsel über die Rampe vom Schiff bis zu der «Wirtschaft zur Schifflände» war für viele eine grosse Herausforderung. Stolz diese Hürde gemeistert zu haben und mittlerweile hungrig, fand die Gruppe Platz auf der schattenreichen Terrasse mit Ausblick auf den See. Die Mittagspause mit feinem Essen, Erfrischungen und Glace wurde mit dem Austausch von Erinnerungen an frühere Wandertouren und sogar Zeltferien gefüllt. Nach der entspannten und gemütlichen Pause ging die Reise mit der Schifffahrt nach Weesen weiter. Mehrere Bewohnende liessen an Deck den Wind durch die Haare spielen, während die Sonne das Gesicht erwärmte. In Weesen stiegen alle zufrieden und müde für den letzten Teil der Reise, der über den Ricken Richtung Bühler führte, in den Car ein. Als die Sicht auf den Zürichsee verschwand, tauchte bald schon der Säntis auf und die Umgebung wurde immer bekannter. Um halb 6 konnten die Bewohnenden, pünktlich zum Nachtessen, wieder am gewohnten Tisch platz nehmen. Bevor man müde ins Bett einstieg wurden, mit grossem Enthusiasmus, Erinnerungen vom Tag geteilt.

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14.6.2018

Im Spiel lernt man Menschen kennen

Bühler hat einen Platz erhalten, der Generationen zusammenbringt. Mit dem ersten neuartigen Spiel- und Begegnungsort beim «Wohnen am Rotbach» ist das Dorf Vorreiter für intergenerative   gesundheitsfördernde Projekte imt öffentlichen Raum. Am Sonntag wurde der Platz eingeweih

Fast den ganzen Sonntag  hat die Bevölkerung von Bühler im Garten des Alters- und Pflegeheims «Wohnen am Rotbach» gefeiert: mit Ansprachen, Bewegung, Malen, Geschichten und einem ökumenischen Gottesdienst. Anlass war die Einweihung eines besonderen Spiel- und Begegnungsplatzes. Das Generationen  verbindende Fest war auch der Schlusspunkt des diesjährigen Festivals kulturell9055.

Gemeinschaftsprojekt

«Beim Spiel lenrt man Menschen besser kennen als in einem Jahr im Gespräch», zitierte Jürg Engler Platon. Der Gemeinderat und Vorsteher der Altersheimkommission führte durch den offiziellen Teil. Er und Gemeindepräsidentin Inge Schmid sowie Rolf Bätschmann von der Spielplatzkommission, Miriam Herzog vom Altersheim und Deborah Wick von der Stiftung Hopp-La übergaben den neu konzipierten Spielplatz Jung und Alt. Sie dankten allen, die an der Front und im Hintergrund mitgewirkt und -gestaltet haben: den ehrenamtlich Helfenden, den Mitgliedern des Elternforums, die tatkräftig mitanpackten, als es galt die Gräben für die neuen Spielgeräte auszuheben, dem Prüfer, der die Sicherheit der neuen Geräte bestätigte, aber auch allen, die die Finanzierung ermöglichten: der Gemeinde Bühler, dem Altersheim, Pro Bühler, der Methrom- und der Tisca-Tiara-Stiftung sowie der Stiftung Hopp-La, die intergenerative Spielplätze entwickelt und Gemeinden bei der Installation berät und unterstützt.

Generationenprojekt

Deborah Wick führte in die Benutzung der Geräte ein. Es gibt einen Parcours, der teilweise auch  mit dem Rollator bewältigt werden kann, ein Balance-Spiel für zwei oder mehr Mitspielende, ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem auch Rollstuhlfahrer mitmachen können.

Die Beraterin gratulierte der Gemeinde dazu, dass die Verantwortlichen offen dafür waren, Spielplätze «nicht mehr so zu bauen wie vor hundert Jahren». Demnächst werden drei Fachpersonen ausgebildet, die künftig Betagte und Kinder anleiten, die Spielgeräte gemeinsam (oder allein) zu nutzen. Das intergenerative Konzept fördert das Verständnis der Generationen untereinander und motiviert zu spielerischer Bewegung, was wiederum das körperliche Wohlbefinden steigert. Beteiligt sind auch Pro Senectute Schweiz und die Gesundheitsförderung Schweiz, die in der Pilotregion Ostschweiz solche Motivationsprojekte lancieren. «Vielleicht werden in Bühler schon bald spezifische Bewegungskurse durchgeführt,» verriet Deborah Wick .

Generationenfest

Am Sonntag turnten vor allem die Kinder ausgiebig auf dem zentralen Objekt herum, einer Holzskulptur von MoveArt, die zum liegen und klettern, rutschen und sitzen einlädt. Entstanden ist  es aus einem Werk  des Basler Designers  Norbert Roztocki. Er werde gespannt verfolgen, was seine Skulptur zum intergenerativen Zusammensein in Bühler beitragen kann, sagt Jürg Engler. 

Auch Miriam Herzberg, die Leiterin des Altersheims,  freute sich. Ihr Wunsch, dass der Garten von «Wohnen am Rotbach» zum einem Begegnungsort für das Dorf werde, schien sich am Sonntag zu erfüllen.

Am Schatten verweilten einige Kinder oft stundenlang im Malatelier von Harlis Schweizer und Maria Nänny. Die Buben und Mädchen brachten Geschichten aufs Papier, die sie in der Erzählstunde gehört hatten.   Emma malte zum Beispiel eine schwangere Frau, die auf den Säntis wanderte, um dort ihr Kind zu bekommen. Am Wegrand blühen Alpenrosen und sitzen  Murmeltier und Steinbock, die die Fünfjährige aus dem Tierpark kennt, wie sie freimütig erzählte. Harlis Schweizer und  Maria Nänny lancierten das Projekt «Gemalte Lebensgeschichten».

Zum Generationen übergreifende Fest gehörte auch ein ökumenischer Gottesdienst mit Hackbrettmusik.  «Gottes Haus hat  viele Zimmer» sagte Seelsorgerin Annemarie Angele mit Bezug auf die Kleinkinder, Buben und Mädchen, Teenager, sowie Erwachsenen verschiedenen Alters, die am Sonntag hier zusammengekommen sind – und sich  hoffentlich noch oft hier begegnen. «Könnte das der erste Schritt in eine neue Gesellschaft sein?», fragte Pfarrer Lars Syring.

Text und Bild: Monica Dörig (Anzeigeblatt Gais-Bühler)

 

 

 

 

4.5.2018

Ruhepol und ein Stück Lebensfreude

Bis in den Herbst hinein kann man eintauchen in die Bilderwelten von Bernadette Ulrich. Ihre allererste Ausstellung überhaupt, im Alters- und Pflegeheim «Wohnen am Rotbach» in Bühler, widmet sich den Themenfeldern Wasser, Räume und Blumen. Die Bilder lassen den Betrachtenden trotz Gegenständlichkeit die Freiheit, eigene Gedanken und Geschichten zu spinnen.

«Es lohnt sich in die Bilderwelt von Bernadette Ulrich einzutauchen» sagte Gemeinderat Jürg Engler von der Altersheimkommission der Gemeinde Bühler in seiner Begrüssungsansprache. Die neue Heimleiterin Miriam Herzberg stellte ein chinesisches Sprichwort an den Anfang ihrer Laudatio zur Vernissage am frühen Donnerstagabend: «Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzeln».

Wiedererwachtes Talent

Die spätberufene Malerin Bernadette Ulrich hat ihre ersten Wurzeln in Zürich ausgestreckt und als sie 1970 nachArbon am Bodensee zog, dort neue geschlagen. Zwar habe sie schon als Kind gern und – laut Schulnoten – gut gezeichnet, aber im Alter von 50 Jahren erlebte sie ein Wiedererwachen ihres Talents: Sie nahm wieder vermehrt Farbstifte zur Hand. 2008 sprudelte eine neue Quelle ihrer Kreativität, nachdem sie nach einer Malnacht bei der St. Galler Künstlerin Monica Ott bei dieser und andernorts verschiedene Techniken erlernte und vor allem das Sehen geschult hat, erzählte die Rednerin. Das habe ihr geholfen, die Welt in neuen Dimensionen wahrzunehmen und zu versuchen in ihren Bildern wiederzugeben, so die Künstlerin.

Dem Lebensbaum von Bernadette Ulrich wuchsen weitere Äste, neue Blüten öffneten sich. Auf drei Stockwerken im Altersheim sind ihre mystisch anmutenden Aquarell-Landschaften zu sehen, erzählen mit grosser Geste gemalte Sonnenblumen und bunte Sträusse vom üppigen Gartensommer und Ansichten von Aussen- und Innenräume vom Unterwegs-Sein und vom Daheim-Sein. «Malen ist mein Ruhepol und ein grosses Stück Lebensfreude», sagt die Freizeitkünstlerin. «Ich freue mich, dass wir das miteinander teilen dürfen», schloss Miriam Herzberg.

Die Vernissagegäste und die Bewohnerinnen und Bewohner des Bühlerer Altersheims teilten zunächst den gewohnt reichhaltigen, attraktiv präsentierten Apéro aus der Altersheim-Küche. Koch Bruno Hollenstein hat wie immer ein Thema für die Häppchen gewählt: diesmal seinen Wohnort Urnäsch. So konnte man sich nach Herzenslust an selbstgeräuchtem Fleisch, vielerlei Käsespezialitäten und anderem mehr gütlich tun.

Quelle: Anzeigeblatt Gais-Bühler

Die Ausstellung ist bis Oktober täglich zwischen 9 und 11 sowie zwischen 14 und 19 Uhr zugänglich.

 

 

21.2.2018

Fröhliches Fasnachtstreiben für jung und alt

Am Dienstagnachmittag feierten in der schmuckvoll dekorierten Caféteria des Alters- und Pflegeheimes "Wohnen am Rotbach" in Bühler Bewohner, Gäste aus der Bevölkerung sowie das Personal bei Musik und Gesang mit dem Wissbach-Trio sowie einem Jodelduett fröhlich Fasnacht.

(kr) In der liebevoll geschmückten Caféteria wurde zu den lüpfigen Klängen des Wissbach-Trios mit Werner Brunner als Militär-Veteran, Eric Reifler als Postauto-Chauffeur und Köbi Rüdisühli als Chris von Rohr zwischendurch auch einmal getanzt. Aber auch Lieder zum Schunkeln und eine Polonaise fehlten nicht. Unter den Masken und Kostümierten vergnügten sich unter anderem eine Frau die alles kann (Mann anziehen, Enkel hüten, Patienten fahren, Putzen usw.), Pippi Langstrumpf, Kapitän, Indianerfrau, Engel, Hexe, Fussballerin- nen. Thematisiert wurde auch der Postautoskandal. Die Musik durfte auch einem Geburtstagskind gratulieren. Verwöhnt wurden die Anwesenden weiter mit Getränken, Fasnachtsgebäck und einer feinen Himbeer-Bowle. Zu den Höhepunkten gehörten auch einige Jodellieder der Putzfrauen Rösli Brunner und Anita Allenspach. Und so verging die fröhliche Zeit im Nu und brachte eine Bereicherung ins Heim.

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14.2.2018

Neue Heimleiterin gewählt

Per 1. März 2018 übernimmt Miriam Herzberg aus Grabs die Leitung des Alters- und Pflegeheims Wohnen am Rotbach. Der Gemeinderat wählte die Niederländerin und folgte damit einem Antrag der Heimkommission.

Miriam Herzberg arbeitete in den letzten drei Jahren bei den Sozialen Diensten in Chur und war dort Abteilungsleiterin der Kindertagesstätten. In der Zeit davor war sie Leiterin im Zentrum für Asylsuchende Landegg und arbeitete bei der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in Trogen. Dort war sie für die Integrationsprogramme (Schul- und Wohnangebot) zuständig.

Die 45-Jährige bringt viel Erfahrung in der Leitung von Institutionen mit. Im Weiteren hat sie sich u.a. im Change-Management sowie in der Organisationsberatung und –entwicklung und Ethik weitergebildet. Zudem hat sie ein Studium in der Jugendsozialarbeit an der Sozialagogischen Fakultät in Amsterdam abgeschlossen.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass sich Miriam Herzberg schnell in ihre neue Aufgabe im Bereich der Altersbetreuung einarbeiten wird.

Miriam Herzberg folgt Bernadette Signer als Heimleiterin, welche per Ende August 2017 ausgetreten ist.